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Partnerschaft mit Tansania

Seit 1996 pflegen wir eine Partnerschaft zum Kirchenkreis Süd (Jimbo la Kusini) in der tansanischen Diözese Meru. Bischof ist seit 1992 Paulo I. Akyoo.

Der Kirchenkreis liegt südlich des zweithöchsten afrikanischen Berges Mt. Meru. Es ist ein Gebiet in der Trockensavanne. In vielen Orten herrscht Wassermangel. Die Bewohner leben vom landwirtschaftlichen Anbau. Die Region wird seit Jahren immer wieder von schlimmen Dürrekatastrophe heimgesucht. 



Unsere Projekte der Partnerschaft werden zwischen den beiden Partnerkomitees in Meru und Bautzen abgesprochen. In der Regel helfen wir ergänzend. Eine Grundleistung wird meist von unseren Partnern in Tansania erbracht. Da aber eine Partnerschaft vor allem von der Begegnung lebt, finden etwa alle zwei Jahre Besuchskontakte statt. 


Die verschiedenen Projekte werden durch die Kirchgemeinden im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz, durch Institutionen und durch viele Einzelpersonen regelmäßig unterstützt. Aus dem Haushaltplan des Kirchenbezirkes fließen jährlich ca. 5.000,00 Euro (2%-Appell) auf das Partnerkonto. 



Auswahl der realisierten Projekte seit 1998:

· Für Pfarrer und Evangelisten wurden 25 Fahrräder in Tansania finanziert.

· Aufbau von zwei Krankenstationen in Valeska und Kikatiti. Ferigstellung 2007. Solaranlage in Valeska 2008.
· 2002: Erwerb und Aufbau einer Maismühle in Kikatiti

. Wellblech und Dachsparren für Dächer an mehr als 20 neugebauten Kirchen 
und Schulen
· Mehrfach Schulspeisungsaktion für Grundschüler in den Dürregebieten 
- zuletzt von August 2009 bis Juni 2010 mit monatlich 3.000 Euro - täglich eine warme Mahlzeit für 12 - 14.000 Schüler
Bau von zwei Brunnen und insgesamt ca. 20 km Wasserleitung

Seit 2007 bauen wir mit unseren Partnern ein Berufsschulzentrum in Emanuel. Es wird ca. 200.000 Euro kosten und nach Fertigstellung 2012 jeweils 80 Mädchen und Jungen die Chance für eine zweijährige Berufsausbildung bieten. Zu dem Komplex mit Klassenräumen und Werkstätten gehört auch ein Küchengebäude sowie ein Internat. Der Bau wird durch Unterstützung von "genialsozial" der Sächsischen Schülerstiftung sowie des Bautzener Bauunternehmens OBAG vom Bauingenieur Walter Morlock aus Bautzen begleitet.

Spenden für die Arbeit sind uns sehr willkommen. Sie werden entsprechend dem Spenderwunsch eingesetzt. Es herrscht völlige Transparenz der eingesetzten Mittel in Bautzen und Tansania. Verwaltungskosten fallen nicht an. Eine Spendenbescheinigung wird bei Angabe der Anschrift zugeschickt.

Kirchenbezirk Bautzen

Konto 1000 011 557 

bei der
Kreissparkasse Bautzen 

BLZ 855 500 00



Verwendungszweck: Tansania/ Projektbezeichnung


Über aktuelle Projekte informieren wir auch auf der Seite „Aktuelles“

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Partnerschaft mit Orenburg

Seit 1998 pflegt der ehemalige Kirchenbezirk Kamenz eine Partnerschaft mit der Propstei Orenburg am Fluss Ural in Sibirien. Zur Propstei gehören die beiden Städte Orenbeurg mit 525.000 Einwohnern und Orsk mit 250.000 Einwohnern.- Der größte Teil des Gebietes ist Steppe. Im Norden beginnt mit einer Hügellandschaft das Uralgebirge. Die Einwohner nennen es auch ORENBURGER SCHWEIZ. Im Süden grenzt es an Kasachstan und im Norden an die Gebiete Ufa und Samara. Das Klima ist kontinental, das heißt, im Sommer heiß und im Winter kalt.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland (ELKER) hat seinen Sitz seit 1992 in Sankt Petersburg. Dort residiert auch der zuständige Erzbischof August Kruse. Pastorin Inessa Thierbach ist Leiterin der luth.Gemeinde Orenburg mit 124 eingeschriebenen Gemeindegliedern und gleichzeitig Pröpstin für die Gemeinde Orsk mit 50 und Sol-Iljezk mit 45 Gemeindegliedern. Dort ist Pfarrer Surowjatkin Leiter. Die beiden Pfarrer werden bezahlt von der russischen Kirche und von uns. Außerdem finanzieren wir einen Wächterdienst für die Kirche in Orenburg und das Diakonische Zentrum, welches aus dieser Kirche entstanden ist.

Zur Zeit liegt der Schwerpunkt unserer Unterstützung auf dem Ausbau des Dachgeschosses unserer Kirche für eine Pfarrerwohnung, da Frau Thierbach in den Ruhestand gehen möchte und Wohnungen in dieser Stadt sehr teuer und außerdem schwer zu beschaffen sind. Der Bau hat schon begonnen, das Geld ist zur Hälfte überwiesen.

Zum Foto: Gottesdienst am 14.11.2005 in Orenburg

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